Messer investiert in chinesischen Stahl
Kooperationsvertrag mit dem chinesischen Stahlhersteller Panzhihua Iron & Steel
Joint-Venture investiert 100 Millionen Euro in China: Messer kooperiert mit Panzhihua Iron & Steel
Der größte privat geführte Industriegasespezialist Messer mit Hauptsitz bei Frankfurt am Main hat mit dem chinesischen Stahlhersteller Panzhihua Iron & Steel der Pangang Gruppe einen Kooperationsvertrag über den Bau von drei Produktionsanlagen für Industriegase und die Übernahme bestehender Gaserzeugungsanlagen in der chinesischen Provinz Sichuan geschlossen. Das Joint-Venture investiert insgesamt über 100 Millionen Euro. Messer hält 60 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, das in Sichuan 500 Menschen beschäftigt. Die Produktionsanlagen für Sauerstoff, Stickstoff und Argon, so genannte Luftzerleger, liefern Gase für das Stahlwerk der Panzhihua Gruppe, größtem Hersteller von Stahl für den Gleisbau. Der Kooperationsvertrag hat eine Laufzeit von 30 Jahren. Messer untermauert damit sein langfristiges Engagement im chinesischen Industriegasemarkt.
Panzhihua Iron & Steel gilt als der wichtigste Stahlproduzent in Westchina und ist der größte chinesische Hersteller des Metalls Vanadium, das in der Stahlproduktion zur Qualitätsverbesserung eingesetzt wird. Es ist bereits das zweite Joint-Venture zwischen Messer und der Pangang Gruppe: Die Kooperation mit der Tochtergesellschaft Chengdu Iron & Steel in Chengdu besteht bereits seit zehn Jahren. Chengdu ist die Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Sichuan und eines der Wirtschaftszentren im Westen des Landes.
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