
Im Bereich der biologischen Abwasserreinigung ist unsere Technologie oft die Hilfe in letzter Instanz. In einer überlasteten biologischen Kläranlage, kann durch Installierung einer Partiellen Sauerstoff-Begasung (PSB-Verfahren) kann die Leistung, ohne großen Aufwand und hohe Investitionskosten für Um- und Ausbau der Klärbecken effizient gesteigert werden.
Der Sauerstoffeintrag erfolgt je nach Gegebenheiten Vorort in die bestehenden Klärbecken durch spezielle Eintragssysteme. Zum Einsatz kommen je nach Gegebenheiten Begasungsmatten aus EPDM oder ein Pump- Venturiinjektor.
Eine PSB- Anlage besteht aus folgenden Hauptgruppen:
Einsatz von O2, CO2 und O3 in der Abwasserbehandlung
Das Herzstück des PSB- Verfahrens sind dickwandige Schläuche mit vielen sehr feinen Poren (perforierte Membran) oder ein Pump- Venturiinnjektor. Diese speziellen Eintragssysteme bringen den Sauerstoff in gasförmigen Zustand mit nahezu Umgebungstemperatur ins Belebungsbecken ein und bewirken eine äußerst feinblasige Dispersion des Gases, wodurch hohe Sauerstoffzufuhren und gute Wirkungsgrade realisiert werden.
Zum Beispiel eignet sich der Einsatz von Partieller Sauerstoffbegasung besonders für Industriebetriebe mit stark, schwankender Auslastung und für Kläranlagen mit Kampagnenbetrieb.
Durch Zusatzdosierung von Rein Sauerstoff lässt sich die Abbauleistung eines Beckens, bei erhöhter Produktion oder während einer Erntekampagne erheblich steigern. Nach der Kampagne oder der Stoßbelastung sinkt der Sauerstoffbedarf und auch der Bedarf an Rein-Sauerstoff sinkt dementsprechen, und somit auch die dadurch anfallenden Betriebskosten. Durch diese Anwendung wird ein Vorhalten von großen, kapitalintensiven Beckenvolumina nicht mehr erforderlich.
Durch Unterstützung der herkömmlichen Belüftung mit reinem Sauerstoff und Verfahrensumstellung ist es möglich, eine optimale Sauerstoffversorgung zu erzielen und somit die Reinigungsleistung effizeint und wirtschaflich zu steigern.
Weitere Verfahren