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Aluminium schweißen unter Schutzgas

Nutzen: Das Schweißen mit dem Schutzgas Aluline N von Messer ermöglicht Topschweißgeschwindigkeiten, einen sehr tiefen Einbrand sowie einen kleineren Öffnungswinkel bei Durchschweißungen.

Geringer Wärmeinhalt – schlechte Wärmeleitfähigkeit 

Bisher wurde bei MIG-Schweißen von Aluminium vor allem Argon als Schutzgas verwendet, weil es einen ruhigen, spritzerarmen Sprühlichtbogen und den Einsatz eines Impulslichtbogens erlaubt. Aufgrund des geringen Wärmeinhalts und der schlechten Wärmeleitfähigkeit dieses Schutzgases entsteht eine im oberen Teil breite Naht, die allerdings eine schmale fingerförmige Einbrandform im unteren Teil aufweist. 

Aluline N – auf das Schutzgas kommt es an

Das Schutzgas Aluline N von Messer Austria ermöglicht einen viel breiteren und tieferen Einbrand als Argon. Beim Schweißen von dünneren Werkstoffen, wo der Einbrand nicht tief sein muss, hilft der größere Wärmeinhalt und die bessere Wärmeleitfähigkeit dieses heliumhaltigen Schutzgases, deutlich höhere Schweißgeschwindigkeiten zu erreichen.
Darüber hinaus kann aufgrund des energiereicheren Lichtbogens die Vorwärmung reduziert werden bzw. sogar ganz entfallen. Da sich durch die Beimengung von Helium die elektrische Leitfähigkeit der Lichtbogenstrecke von Argon verschlechtert, müssen allerdings die Parameter beim Schweißen anders eingestellt werden. Bei einem 50/50-Gemisch (50% He/50% Ar) ergibt sich bereits eine um 4 bis 5 Volt höhere Spannung. Obwohl heliumhaltige Schutzgase teurer als Reinargon sind, sind die Gemische effizienter, da sie eine viel höhere Schweißgeschwindigkeit erlauben, und auch das Vorwärmen mehr oder weniger entfallen kann. Die Messer-Experten verfügen über ein fundiertes Know-how im Umgang mit Schweißschutzgasen und stellen daher sicher, dass für jede Anforderung die optimale Lösung zur Verfügung steht.

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