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Atomabsorptionsspektroskopie

Nutzen: Die Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) ist eine bewährte und schnelle Analysemethode, die es ermöglicht, die Quantität von Elementen (Metalle, Halbmetalle) in wässrigen Lösungen zu eruieren.

Beschreibung der Methode

Bei der Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) handelt es sich um eine modifizierte Form der Flammenphotometrie. Mit dieser Methode wird die Schwächung der Strahlung einer elementspezifischen Spektrallichtquelle gemessen, die durch die Absorption der thermisch in Atome dissoziierten Proben verursacht wird. Diese Schwächung der Strahlenintensität ist dabei das Maß für die Konzentration des jeweiligen Metalls in der Probe.

Bei der Flammen-AAS erfolgt die Atomisierung der Probe – wie der Name schon sagt – durch eine Flamme; hierfür sind Brenn- und Oxidationsgase erforderlich. Während sich die meisten Metalle mit einer Flamme aus Acetylen (Reinheit 2.6) und Luft (ca. 2.400 °C) bestens bestimmen lassen, wird für starke Oxid-Bildner wie Chrom oder Vanadium oft Distickstoffoxid (Lachgas, Stickoxydul) als Oxidationsgas verwendet, um eine sehr heiße Flamme (ca. 2.800 °C) erzeugen zu können – nur so können Metall-Oxide gespalten werden. „Kältere" Flammen aus Wasserstoff 5.0 und Luft (ca. 2.100 °C) sind vor allem zur Ermittlung der leichten Alkali- oder Erdalkali-Metalle eine optimale Energiequelle.

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