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Angelika Grininger

Vertrieb

Technischer Vertrieb Lebensmittel/Umwelt

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Kryogen-Injektor – Stabilisierung dünnwandiger Getränkeverpackungen mit LIN

Nutzen: Erst das Verfahren der Kryogen-Injektion ermöglicht die problemlose Abfüllung von kohlensäurefreien Getränken in dünnwandige Behälter wie PET-Flaschen oder Dosen.

„Stille“ Getränke in dünnwandigen Behältern

Während bei kohlensäurehaltigen Getränken der Innendruck von PET-Flaschen oder Getränkedosen durch das enthaltene CO2 stabilisiert wird, müssen dieselben handelsüblichen dünnwandigen Behältnisse bei Getränken ohne Kohlensäure wie etwa stilles Mineralwassers oder Fruchtsäfte auf eine andere Art und Weise gegen den Druck von außen unempfindlich gemacht werden; vor allem beim Stapeln der Getränkebehälter während der Lagerung oder des Transports wird es sonst problematisch. 

Mehr Stabilität durch Stickstoff-Injektion

In diesem Fall kommen sogenannte Kryogen- oder Stickstoff-Injektoren zum Einsatz. Dabei wird eine LIN-Dosiereinheit über dem Förderband montiert, sodass flüssiger Stickstoff unmittelbar vor dem Verschließen des Getränkebehälters auf die Flüssigkeitsoberfläche injiziert werden kann. Der Innendruck des verschlossenen Behälters wird dann durch das Verdampfen des flüssigen Stickstoffs erhöht. Stickstoff hat den Vorteil, dass er ein inertes Gas ist, das sich nur marginal im Getränk löst und daher auch weder den Geschmack noch den Charakter des Produkts verändert. Dieses Verfahren erlaubt zudem den Einsatz von sehr dünnen Behälterwänden, was wiederum zu erheblichen Einsparungen hinsichtlich der Materialkosten führt. Außerdem wird mittels Stickstoff-Injektion der Sauerstoff aus dem Kopfraum der Flaschen oder Dosen verdrängt und so die Haltbarkeit des Produkts verlängert. Die Behälter selbst bleiben auch nach längeren Lager- und Transportzeiten stapelfähig.

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