FID-Brenngas

FID-Brenngas

Alles, was Sie über FID-Brenngas wissen müssen: Informationen zu Kauf, Eigenschaften und Anwendungen.

Welche Eigenschaften hat FID-Brenngas?

Das FID-Brenngas ist ein Gemisch, das zu 60 Prozent aus Helium (He) besteht und zu 40 Prozent aus Wasserstoff (H). Das verdichtete Gas ist leichter als Luft, farblos, geruchlos und brennbar.

Bevor Sie FID-Brenngas kaufen: Unsere Safety-Hinweise

Das Gas ist sehr leicht entzündbar, bei hohen Temperaturen besteht Explosionsgefahr, weshalb auf entsprechende Lagerung des FID-Brenngases geachtet werden muss. In hoher Konzentration kann die 60 zu 40-Mischung zu Erstickungserscheinungen führen.

Wie entsteht FID-Brenngas?

FID-Brenngas wird produziert, indem die beiden Ausgangsgase im gewünschten Verhältnis miteinander vermischt und verdichtet werden. Helium selbst gewinnen die Erzeuger aus Roherdgas. Da dieses Ausgangsgas auch bei sehr tiefen Temperaturen flüssig bleibt, kann es durch Herunterkühlen von anderen Bestandteilen des rohen Erdgases abgetrennt werden.

Wasserstoff wird in industriellem Ausmaß vor allem durch Dampfreformierung gewonnen. Erdgas ist dafür der häufigste Ausgangsstoff, viele andere nicht aromatische Kohlenwasserstoffe können aber grundsätzlich auch genutzt werden.

Wozu wird FID-Brenngas verwendet?

FID-Brenngas wird vor allem als Analysegas verwendet. Es dient als Brennmittel in Flammenionisationsdetektoren (FID), um Kohlenwasserstoff auch in sehr niedrigen Konzentrationen nachzuweisen, etwa bei der Untersuchung von Luft-, Wasser-, Bodenproben oder bei der Prüfung von Abgasen. Die Automobilindustrie ist dementsprechend ein wichtiger Abnehmer von FID-Brenngas. FID-Brenngas wird in Gasflaschen geliefert.

Anwendungen von FID-Brenngas in der Automobilindustrie

In der Automobilindustrie wird das Gas unter anderem im sogenannten SHED-Kammertest eingesetzt. In SHED-Kammern, die Abkürzung steht für: Sealed Housing for Evaporative Determination, können die Abgaswerte von Fahrzeugen in unterschiedlichen Betriebszuständen ermittelt werden, nicht nur beim Fahren selbst, sondern auch beim Abstellen oder bei der Betankung. Auch das Ausgasen des Tanks im abgestellten Fahrzeug kann mit FID-Brenngas untersucht werden.

Anwendungen von FID-Brenngas in der Wasseranalyse

Bei der Untersuchung von Wasserproben mit Hilfe von Flammenionisationsdetektoren (FID) wird das Gas dazu genützt, um die Proben auf die Existenz von Mineralkohlenwasserstoffen (MKW) selbst zu prüfen und so Hinweise auf etwaige Verunreinigungen durch Schadstoffe zu liefern. FID werden auch dazu verwendet, um einen Nachweis von Leichtflüchtigen Halogenkohlenwasserstoffen (LHKW) zu liefern, die etwa durch das Einbringen von Lösungsmitteln ins Wasser gelangen können.  

Anwendungen von FID-Brenngasen in der Bodenanalyse

Ähnlich wie in Wasserproben können Flammenionisationsdetektoren auch zum Nachweis von Kohlenwasserstoffen im Boden genützt werden. Das Aufspüren von Mineralkohlenwasserstoffen (MKW) und aus Lösungsmitteln stammenden Leichtflüchtigen Halogenkohlenwasserstoffen (LHKW) ist in der Bodendiagnostik sehr wichtig, da 34 Prozent der Altlasten im Boden von Mineralkohlenwasserstoffen und  24 Prozent aus Lösungsmitteln stammen.

Fach-Service:

Zusammensetzung: Helium (He) und Wasserstoff (H)
CAS-Nummern: 7440-59-7 (Helium), 12385-13-6 (Wasserstoff)

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