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Funkenerosionsspektrometrie

Nutzen: Die Funkenerosionsspektrometrie zählt zu den optischen atomemissionsspektrometrischen Analyseverfahren und wird vorwiegend zur Bestimmung der Elemente von Metalllegierungen eingesetzt.

Analyse von Metalllegierungen

Diese äußerst schnelle Analysemethode kommt unter anderem in der Stahlherstellung, bei Gießereiprozessen sowie in der Qualitätssicherung und bei der Sortierung von Metallschrott zur Anwendung. Ähnlich wie bei der ICP Spektroskopie  wird auch bei der Funkenerosionsspektrometrie mittels elektrischer Gasentladung ein Argon-Plasma erzeugt, das die Bestandteile auf der Oberfläche der Metallprobe ionisiert. Die Stoffe werden unter Funkenerscheinung verdampft, gehen also in den gasförmigen Aggregatzustand über; die dabei emittierte Strahlung ist charakteristisch für die einzelnen Elemente, wobei die Intensität der Strahlung wieder auf die Konzentration des jeweiligen Elements schließen lässt.

Wichtig bei der Anwendung

Auch bei dieser Analysemethode kommt es auf die Reinheit des Argon-Plasmas an. Damit Sauerstoff und Feuchtigkeit die empfindlichen Messungen im Rahmen der Funkenerosionsspektrometrie nicht beeinträchtigen können, hat Messer Austria ein eigenes Argon für die Spektrometrie entwickelt, das sich durch deutlich verminderte Verunreinigungen auszeichnet. Eine zusätzliche Verbesserung der Analyseergebnisse lässt sich durch den Einsatz von sogenannten Oxisorb- und Hydrosorb-Nachreinigungspatronen erreichen. Sollten Sie hingegen auch die enthaltenen Oxide nachweisen wollen, dann reduzieren wir die Messgenauigkeit einfach durch die Verwendung eines speziellen Argon-Wasserstoff-Gemischs.

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Gern gehen wir auch Ihren Metalllegierungen auf den elementaren Grund.